Mutig in die neuen Zeiten
19 Oktober, 2009 von Andreas Khol
Letzte Woche hat Finanzminister Josef Pröll eine deutliche und staatsmännische Rede zum „Projekt Österreich“ gehalten. Was genau ist zu tun, um Österreich in eine blühende gute Zukunft zu führen?
Er nimmt dabei die Republik zu Recht in die Pflicht und hat die Schwerpunkte richtig gesetzt. Seine Aussagen zum Pensionssystem unterstützen wir dabei ausdrücklich. Wir Senioren sind bereit, die großen Reformen ernsthaft anzugehen – gemeinsam mit allen Bevölkerungsgruppen und Generationen, zum Wohle aller.
In den Medien geht derweil die Pensionisten-Hetze fröhlich weiter. Vor lauter Halbwahrheiten und Polemik kommen dabei die wirklich guten Nachrichten bei den Menschen gar nicht mehr an.
Letzte Woche nämlich hat die EU in einer Studie bestätigt, dass in Österreich die Pensionen zumindest bis 2060 sicher sind. Wir geben in Österreich heute mit 12,7 Prozent des BIP zwar am dritt-meisten in der EU für Pensionen aus. Allerdings wird dieser Wert in Österreich im Jahr 2060 nur um einen einzigen Prozentpunkt höher sein, während er in anderen Ländern teilweise massiv ansteigt. Dadurch wird sich Österreich bei den Ausgaben für Pensionen im Jahre 2060 im guten Mittelfeld der europäischen Staaten wieder finden.
Das heißt, wir haben es jetzt schwarz auf weiß: Österreichs Pensionen sind sicher – statistisch bewiesen bis 2060 und mit Sicherheit auch darüber hinaus. Das wäre ein guter Zeitpunkt, endlich mit der Verunsicherung der Jungen aufzuhören und die wirklich wichtigen Projekte anzugehen, die für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung sind.
Gehen wir daher mutig in die anstehenden Reformen und hören wir auch die erfreulichen Botschaften!
Veröffentlicht in Aktuelles | Verschlagwortet mit Finanzminister, Josef Pröll, Pensionen, Projekt Österreich | 1 Kommentar
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Sehr geehrter Herr Dr.Andreas Kohl !
Bin Jahrgang 1939, habe, ohne Unterbrechung, bis 2004 arbeiten dürfen (allerdings ab 1996 Gleitpension, da Umstellung meiner Arbeit auf PC,folglich geringerer Zeitaufwand, aber, da Alleinverdiener, Zusatzverdienst (freier Mitarbeiter, mit allen diesbezüglichen Steuerabzügen und Sozial- bezw.Pensionsversicherungszahlungen!!!!!) Ich habe mein Teil als Staatsbürger geleistet und finde die Debatten über die Pensionisten, die den Jungen die finanziellen Mittel wegnehmen, beleidigend, ja, rassistisch!
Das finanzelle Debakel, welches dem Staat droht, liegt nicht bei den Pensionisten, sondern an den FEHLENDEN ARBEITSPLÄTZEN !!!!!!!!!! Hier sollte nachgedacht werden, mit FÖrderungen zu Betriebsniederlassungen ist da nicht geholfen, da die meisten, grossen Betriebe ja DANK(??) EU nun in die Osteuropäischen Staaten abwandern!!!!!!Ausserdem sind die mathematischen Grundlagen der Berechnungen – wie i.d.FS Sendung von Sonntag dargelegt-leider immer grundverschieden!!! Belastung des Staatsaushaltes betreffend Pensionen !!!!! Das alles ist Ihnen ja sicherlich auch bekannt und ich danke Ihnen, dass Sie, sehr geehrter Hr.Dr.Kohl in dieser Sendung so konkret und trotz der anfeindenden Äusserungen der dort Anwesenden ,Haltung bewahrten und äusserst korrekt konterten!!!
Mit freundlichen Grüssen Elfriede Wimmer