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	<title>Kommentare zu: Wir Senioren und die EU</title>
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		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://andreaskhol.wordpress.com/2009/05/20/wir-senioren-und-die-eu/#comment-44</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:37:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die Wahl ist geschlagen und nun bricht bei den Politikern aller Fraktionen der ganz normale Politikerwahnsinn aus. Ich kann das ja nur mit absoluter Sicherheit von meinem Heimatland behaupten, aber ich fürchte, daß es anderswo genauso ausschaut:

Die Schwarzen verlieren Stimmen, triumphieren darüber, daß die Roten noch mehr Stimmen verloren haben und bezeichnen sich als Wahlsieger! Die Roten lecken ihre Wunden und begründen ihr Debakel damit, daß sie ihre Forderung nach einem sozialeren Europa nicht deutlicher positionieren konnten.

Kein Mensch bei den Großparteien kommt auf die Idee, daß wir in erster Linie ein demokratischeres Europa und erst in zweiter Linie ein sozialeres Europa brauchen. Kein Mensch fagt sich, wo denn die Stimmen der Schwarzen und der Roten hingekommen sind und keiner will den Rechtsruck, der sich da eingestellt hat, zur Kenntnis nehmen. Offenbar hat das Volk keine Freude damit, die Türkei oder gar Israel in der EU zu haben und das aus gutem Grund. Genügt es nicht, daß sich die Israelis und die Moslems im Nahen Osten befehden, wollen wir diesen Zwist auch nach Europa hereintragen? Genau diese Sorgen bewegen die Bürger und lassen sie in Scharen zu den EU-Skeptikern wechseln. Wenn unsere Politiker nicht bald aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen, dann wechseln die Wähler bald von den EU-Skeptikern zu den EU-Gegnern. Es ist bereits 5 vor 12, lieber Herr Bundeskanzler Feymann, lieber Herr Vizekanzler Pröll!

Und wenn ich mir zum Beispiel das zufriedene Lächeln einer Frau Merkel nach der Wahl in den Massenmedien ansehe, dann kannn ich unschwer vermuten, daß es sich hier um kein Politikerproblem in unserer Alpenrepublik handelt, sondern daß die Politiker auch anderswo mit Blindheit und Ignoranz geschlagen sind.

Alles Gute, liebes Europa!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl ist geschlagen und nun bricht bei den Politikern aller Fraktionen der ganz normale Politikerwahnsinn aus. Ich kann das ja nur mit absoluter Sicherheit von meinem Heimatland behaupten, aber ich fürchte, daß es anderswo genauso ausschaut:</p>
<p>Die Schwarzen verlieren Stimmen, triumphieren darüber, daß die Roten noch mehr Stimmen verloren haben und bezeichnen sich als Wahlsieger! Die Roten lecken ihre Wunden und begründen ihr Debakel damit, daß sie ihre Forderung nach einem sozialeren Europa nicht deutlicher positionieren konnten.</p>
<p>Kein Mensch bei den Großparteien kommt auf die Idee, daß wir in erster Linie ein demokratischeres Europa und erst in zweiter Linie ein sozialeres Europa brauchen. Kein Mensch fagt sich, wo denn die Stimmen der Schwarzen und der Roten hingekommen sind und keiner will den Rechtsruck, der sich da eingestellt hat, zur Kenntnis nehmen. Offenbar hat das Volk keine Freude damit, die Türkei oder gar Israel in der EU zu haben und das aus gutem Grund. Genügt es nicht, daß sich die Israelis und die Moslems im Nahen Osten befehden, wollen wir diesen Zwist auch nach Europa hereintragen? Genau diese Sorgen bewegen die Bürger und lassen sie in Scharen zu den EU-Skeptikern wechseln. Wenn unsere Politiker nicht bald aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen, dann wechseln die Wähler bald von den EU-Skeptikern zu den EU-Gegnern. Es ist bereits 5 vor 12, lieber Herr Bundeskanzler Feymann, lieber Herr Vizekanzler Pröll!</p>
<p>Und wenn ich mir zum Beispiel das zufriedene Lächeln einer Frau Merkel nach der Wahl in den Massenmedien ansehe, dann kannn ich unschwer vermuten, daß es sich hier um kein Politikerproblem in unserer Alpenrepublik handelt, sondern daß die Politiker auch anderswo mit Blindheit und Ignoranz geschlagen sind.</p>
<p>Alles Gute, liebes Europa!</p>
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