„Kinderregress“ und warum es Senioren-Vertreter braucht!
13 Mai, 2009 von Andreas Khol
13 Mai, 2009 von Andreas Khol
Der Kärntner Soziallandesrat Ragger (BZÖ) fordert in Kärnten die Wiedereinführung des „Kinderregresses“ bei der Pflege im Heim. Kinder sollen also zur Kasse gebeten werden, wenn ihre Eltern in einem Heim gepflegt werden. Was wir als endgültig überwunden glaubten, kommt gleich als erstes auf den Tisch, wenn ein Bundesland Probleme bei der Budgeterstellung hat. Natürlich, so meinte der Landesrat, werde dies nur für „die Reichen“ gelten und natürlich sei dies alles sozial gerecht und rechtschaffen – alles nur faule Ausreden.
Unsere Antwort darauf kennen Sie (hier im Wortlaut): Mit uns nicht! So einen primitiven Rückschritt im Pflegewesen werden wir nicht akzeptieren! Wehret den Anfängen, wer weiß auf welche „kreativen“ Ideen so mancher Politiker sonst noch kommt.
Besonders ärgerlich dabei war, dass auch so Mancher in der ÖVP diesen Vorschlag für einen „guten“ hält, obwohl unsere Volkspartei in den letzten zwei Jahren mit vollem Einsatz und mit großem Erfolg für die Abschaffung dieser unnötigen Regelung gekämpft hat.
Und da sind wir wieder bei den Senioren-Vertretern: mit Vehemenz und aller Klarheit hat sich der Kärntner Senioren-Obmann Bundesrat Karl Petritz gegen diesen pflegepolitischen Rückschritt gewandt (seine Aussagen finden Sie hier!) Er wird mit seiner Landesorganisation und gestärkt durch unser aller uneingeschränkte Unterstützung gegen die Wiedereinführung des Regresses in Kärnten kämpfen.
Jetzt liegt es an uns, ein deutliches Zeichen zu setzen! Am 7. Juni 2009 geben wir Becker unsere Vorzugsstimme, damit wir auch in Brüssel einen haben, der mit aller Kraft für uns kämpft. Und bei allen künftigen Wahlen werden wir auf eigene Senioren-Kandidaten bestehen. Weil unsere Anliegen niemals jemand so konsequent vertreten wird, wie wir Senioren selbst!